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Schweizer Radio und Fernsehen

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist ein Schweizer Medienunternehmen, das am 1. Januar 2011 durch die Zusammenlegung von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen entstand. Die neue Unternehmenseinheit der SRG SSR wurde damit zum grössten elektronischen Medienhaus der Deutschschweiz. SRF hat drei Hauptstudios: je eines in Basel (im Meret Oppenheim Hochhaus), in Bern und in Zürich.

Das Unternehmen Schweizer Radio und Fernsehen entstand am 1. Januar 2011 durch die Zusammenlegung der ehemals unabhängigen Unternehmen Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen (SF). Seit dem 16. Dezember 2012 treten die Fernseh- und Radiosender als SRF auf; die Namen SF und SR DRS wurden schrittweise abgeschafft.

Ende 2024 schaltet SRF seine rund 850 UKW-Sender ab. Der Privatradio-Pionier Roger Schawinski sagte dem öffentlich-rechtlichen Radio einen Shit-Storm voraus. Insbesondere warf der dem SRF vor, falsche Zahlen zu verbreiten; die von SRF angegebenen 10 Prozent «reiner» UKW-Hörer sei nicht relevant, da gemischt gehört werde und dies betreffe 33 Prozent der Bevölkerung.

Der unter dem Projektnamen «Medienkonvergenz SRG.D» durchgeführte Zusammenschluss ist der Deutschschweizer Teil des im März 2009 von der SRG SSR beschlossenen Projekts «Medienkonvergenz und Wirtschaftlichkeit». Mit dem Projekt soll die Zusammenlegung der Unternehmenseinheiten je Sprachregion sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Radio, Fernsehen und Online umgesetzt werden.

Das Unternehmen verfügt insgesamt über sechs Programmabteilungen. Während die vier Abteilungen «Programme», «Kultur», «Sport» und «Unterhaltung» medienübergreifend organisiert sind, wurden im publizistischen Kernbereich für Radio und Fernsehen aus medienpolitischen Überlegungen zwei separate Chefredaktionen geschaffen. Ferner wurde die Produktion der Radio- und Fernsehsendungen sowie die bisher separat geführten IT-Bereiche im Technology and production center switzerland (tpc) konzentriert. Mit dem Kinderprogramm Zambo entstand im Unterhaltungsbereich bereits im August 2010 die erste Konvergenzproduktion.

Als Direktor des neuen Unternehmens wurde der bisherige Chefredaktor von Schweizer Radio DRS (Radiogesellschaft der deutschen und rätoromanischen Schweiz), Rudolf Matter, gewählt. Am 5. November 2018 wählte der Verwaltungsrat der SRG SSR Nathalie Wappler, damals Programmdirektorin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), zur neuen Direktorin von SRF. Wappler ist nach Ingrid Deltenre, die das Schweizer Fernsehen (SF) von 2004 bis 2009 führte, die zweite Frau an der Spitze des (inzwischen mit dem Radio fusionierten) Schweizer Fernsehens. Im März 2019 trat Wappler ihre Stelle an.

Schweizer Radio und Fernsehen betreibt drei Fernsehsender:

Zum Unternehmen gehören sechs Radiosender:

Zusätzlich strahlt SRF über Swiss Satellite Radio die drei Musikspartenprogramme aus, die über DAB+, Satellit, Kabel und Internetradio, empfangbar sind.

Seit 1978 werden auf SRF1 täglich mehrere Ausgaben der Regionaljournale ausgestrahlt. Sie berichten über Ereignisse in den Regionen und Kantonen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Es werden folgende Regionaljournals ausgestrahlt:

Während der Ausstrahlung der Regionaljournale wird das UKW-Sendernetz regional gesplittet. Über DAB+ werden alle Regionaljournale parallel in der ganzen Deutschschweiz ausgestrahlt. Es gibt somit ein SRF1 Ostschweiz, SRF1 Zentralschweiz etc.

SRF betreibt mit der ARD, dem ZDF und dem ORF den Fernsehsender 3sat. Im Nachrichten- und Unterhaltungsbereich arbeitet SRF eng mit ARD und ZDF zusammen. SRF liefert auch einzelne Sendungen für das deutsch-französische Kulturprogramm Arte. SRF beteiligt sich an mehreren Eurovisions-Sendungen.

SRF bietet auch Sendezeiten für weitere TV-Anbieter in der Schweiz an:

Bei YouTube betreibt SRF ein Multi-Channel-Network mit rund 9'000 Videos auf 18 Kanälen mit den Namen SRF Einstein, Zwei am Morge, Clip und klar, Deville, Late Update, Nr. 47, SRF 3, SRF Archiv, SRF Comedy, SRF Digital, SRF DOK, SRF Kassensturz, SRF Kultur, SRF Musik, SRF Sport, SRF Virus, Tama Gotcha! sowie True Talk, SRG Insider und SRF Forward (Stand Februar 2020). Der Kanal Clip und klar ist vor allem für Kinder, und die Kanäle Youngbulanz und Zwei am Morge richten sich vorwiegend an Jugendliche, die Themen reichen von aktuellen Ereignissen über Comedy und Talk bis Sexualität.

Alle Fernseh- und Radiosender sind in fast der gesamten Schweiz über Kabel empfangbar. Über den Satelliten Hotbird werden die Sender europaweit ausgestrahlt, SRF 1 und SRF zwei senden jedoch verschlüsselt.

Über UKW werden Radio SRF 2 Kultur und Radio SRF 3 in der Deutschschweiz gesendet, Radio SRF 1 wird in der gesamten Schweiz gesendet. Die restlichen Radiosender werden nicht über UKW gesendet. Seit 2012 werden alle SRF-Radioprogramme auch auf DAB+ ausgestrahlt.

Einige Informationssendungen von SRF werden auch auf Kurzwelle über den Sender Kall-Krekel ausgestrahlt.

Die SRG wird im Laufe des Jahres 2021 ihre Fernsehprogramme über Satellit im UHD-Standard (auch 4K genannt) ausstrahlen. Die Programme werden dann in einer Auflösung vom 3840×2160 Pixeln zu sehen sein – bisher sendete die SRG in HD, also mit 720 Pixeln. Dadurch werden die Bilder deutlich schärfer und die Farben authentischer. Wann die SRG-Sender auch in den Kabelnetzen von Swisscom, UPC und Co. in UHD verbreitet werden, ist noch unklar. Diese dürften allerdings schnell reagieren und die SRG-Programme gleichzeitig in UHD und HD anbieten.

SRF verfügt über mehrere Studios. Die Fernsehproduktionen werden in den Studios Zürich Leutschenbach hergestellt. Diese Studios im Norden der Stadt wurden in den 1970er Jahren errichtet.

Die Radioproduktionen werden in drei Hauptstudios in Basel, Bern und Zürich produziert, ausserdem in den vier Regionalstudios in Aarau, Chur, St. Gallen und Luzern. Das Studio Zürich war über viele Jahre im eigenen Gebäude «Brunnenhof» untergebracht und zog 2022 in die neue «Radio Hall» auf dem Gelände des Fernsehstudios Leutschenbach um. Die Radiosender Radio SRF 1, Radio SRF 3, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF Virus werden grösstenteils in Zürich produziert. Radio SRF 2 Kultur wird im Studio Basel produziert. Die Radio-Nachrichtensendungen und Radio SRF 4 News werden im Studio Bern hergestellt. Aus allen sieben Radiostudios werden die Regionaljournale von Radio SRF 1 gesendet.

Mit den SRG-Schwesterneinheiten betreibt SRF das Studio Bundeshaus in Bern. Es ist ein modern eingerichtetes Fernseh- und Radiostudio für die Bundeshaus- und Regionalkorrespondenten.

Für die gesamte Technik und Produktion der Fernseh-, Radio- und Multimediabeiträge von Schweizer Radio und Fernsehen SRF in allen SRF-Studios war die SRG-Tochtergesellschaft Technology and production center switzerland (TPC Switzerland AG) verantwortlich. Im April 2019 entschied der Verwaltungsrat der SRG SSR, das TPC zum 1. Januar 2020 zurück in die Unternehmenseinheit SRF zu überführen.

Rund 40 fest stationierte und reisende Auslandkorrespondenten berichten für Radio und Fernsehen SRF aus sechs Kontinenten. Weitere 25 Korrespondenten berichten aus allen Teilen der Schweiz. Ein Teil der Korrespondenten ist freischaffend.

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Quelle: Wikipedia